wohnHAFT

eine performative Großinstallation

 

Ein Raum voller Räume aus Bildern und Geschichten von Zugänglichkeit, Rückzugsorten und Isolation. Bewegen Sie sich frei durch Alcatraz.


Es changiert zwischen Theater, Performance, Installation und Klang. Im Obergeschoss der "Neuen Schaltzentrale" des Kraftwerks befinden sich auf drei Gänge verteilt gut 90 Zellen in denen Ursprünglich die große Technik untergebracht war. Inzwischen stehen diese Zellen leer und haben dem Gebäudekomplex den Namen Alcatraz eingebracht. Wir werden einen dieser Gänge mit seinen 24 Zellen mit neuen Räumen und Lebensräumen füllen. Ein Raum voller Räume aus Bildern und Geschichten von Zugänglichkeit, Rückzugsorten und Isolation. Mit ca. 15 Performern. Diese befinden sich in den Trafo-Boxen und bauen sich ihre kleine heimische Welt, wenn diese steht sieht man die Performer, wie und was sie in ihren Räumen leben, ohne direkten Kontakt nach außen oder untereinander. Dazwischen gibt es Räume, welche unbespielt assoziativ Geschichten erzählen. Zwischen diesen Räumen und Geschichten kann sich der Besucher frei bewegen.

Gezeigt werden die unterschiedlichen Wohnräume von unterschiedlichen Menschen, welche gleichzeitig Rückzugsort, aber auch Raum der Selbstisolation werden können, je nach sozialer Orientierung oder Integration in die Gesellschaft.

Als Besucher ist man frei in Alcatraz - genau wie die gewollte Doppeldeutigkeit des Titels: "wohnHAFT"


Der Bär

Ein ernster Scherz über das Kommen, Vergehen und wiedererblühen der Liebe in einem Akt.
Wer ist wirklich beständig in der Liebe: Der Mann oder die Frau?

 

mit:

Anja Neukamm

Timo Hastenpflug



Kellerkinder - Morbide Moritaten

Hervor gezerrt aus den düsteren Kellergewölben des Projekttheaters hinein ins Kraftwerk mit grausam schönen Schrecklichkeiten von früher bis gestern.

Ein musikalischer Amoklauf.

 

Von der Kette gelassen:

René Rothe

Christin Wehner

Benjamin Rietz

Paul Voigt