Man darf das Maul nicht halten


»Es war keine Lesung wie viele andere, sondern die Drei haben sich wirklich etwas Neues, etwas Besonderes überlegt.«

(Zitiert aus einem Dankes-Brief an den Veranstalter)

 

Die beiden Journalisten Karina S. und Guido D. bekommen kurzfristig den Auftrag, einen redaktionellen Beitrag für das Werner-Schlierf-Jahr 2016 in München anlässlich des 80. Geburtstages des verstorbenen Künstlers Werner Schlierf zu verfassen. Sie begeben sich in das unaufgeräumte Archiv der Redaktion, entdecken interessante Schriften des Autors und decken weitere Schaffenswerke von ihm auf. Nach und nach steigen sie immer tiefer in die unendlich vielen Werke des Schriftstellers ein und bringen dabei bekannte sowie weniger bekannte Texte ans Tageslicht.
 
Unter anderem wird aus den Werken „Man darf das Maul nicht halten“, „Geschichten aus einer schadhaften Zeit“, „Jenseits von Giesing“, „Kiesgruben–Krattler“ und „Geschichten und Gedichte zwischen Giesing und Neuhausen“ gelesen.
 
Der Regisseur und Leiter des Ensemble La Vie e.V., München, René Rothe, stieß bei seinen Recherchen für das Projekt „Giesing – das unterschätzte Viertel“ 2015 auf die Werke des Autors Werner Schlierf. Sofort war er von dessen Gedichten und Schriften angetan, sodass einige seiner Texte in das Projekt einflossen. Nun, durch die Erarbeitung der szenischen Lesung „Man darf das Maul nicht halten“, besteht für René Rothe erneut die Möglichkeit, sich mit den Werken des Autors auseinanderzusetzen. Sein Anliegen ist dabei, genau wie vor einem Jahr, den Künstler Werner Schlierf wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Fotos: Franz Eder / René Rothe