Ensemble La Vie e.V.

 

Fassung vom 27.03.2016

 

 

§ 1 Name und Sitz

 

Der Verein trägt den Namen: Ensemble La Vie e.V.

Er ist im Vereinsregister eingetragen. Sitz des Vereins ist München.

 

 

§ 2 Vereinszweck

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung.

Der Satzungszweck, die Förderung der Kultur, wird ins besonderes verwirklicht durch die 

Ermöglichung der Erarbeitung und Aufführung verschiedenster Projekte im Bereich der Darstellenden- und Bildenden Kunst. Damit will er einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung eines lebendigen Kulturlebens in Deutschland leisten. Dies beinhaltet auch die Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit im theaterpädagogischen Bereich. Ein weiteres Anliegen ist die Talentfindung und -förderung, sowie Weiterentwicklung in den unterschiedlichsten Bereichen der Darstellenden Kunst und der Bildenden Kunst.

 

 

§ 3 Selbstlosigkeit

 

Die Körperschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 

 

 

§ 4 Mitgliedschaft

 

Der Verein besteht aus:

 

a) Ordentlichen Mitgliedern

 

Ordentliche Mitglieder können Personen oder Personengruppen sein, die durch eine Person vertreten werden. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich oder persönlich an den Vorstand zu richten, der über die Aufnahme entscheidet. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht. Bei Ablehnung des Antrags ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe für die Ablehnung zu nennen. Die Mitgliedschaft wird durch eine Mitgliedskarte bestätigt.

Es wird unterschieden zwischen aktive und passive Mitglieder.

 

b) Ehrenmitgliedern

 

Zu Ehrenmitgliedern können solche Personen ernannt werden, die sich besonders um das Ensemble La Vie verdient gemacht haben. Die Ernennung erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung.

 

c) Fördermitgliedern

 

Fördermitglieder sind Personen, Personengruppen oder juristische Personen ab einem jährlichen Spendenbeitrag von € 500,00.

 

Die Mitgliedschaft im Verein erlischt:

 

1. durch Tod,

2. durch Austritt.

Ein Austritt ist dem Vorstand schriftlich oder persönlich unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende des Kalenderjahres mitzuteilen.
3. durch Ausschluss seitens des Vorstandes:

a) bei Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte;

b) wegen unehrenhafter Handlungen;

c) wenn Beiträge und anderer Zahlungsverpflichtungen trotz zweimaliger
schriftlicher Mahnung im Rückstand sind.
d) wegen vereinsschädigenden Verhaltens.

 

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Das ausgeschlossene Mitglied kann die Aufhebung dieses Beschlusses durch die Mitgliederversammlung verlangen. Diese entscheidet mit einfacher Mehrheit.
Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle Ansprüche dem Verein gegenüber.

 

 

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

Die Mitglieder sollen sich für die Ziele des Vereins einsetzen.

Sie haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und das Stimmrecht auszuüben. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder über ein anderes Mitglied ausgeübt werden, dass dazu schriftlich bevollmächtigt wurde. Die Vollmacht ist vor Beginn einer Mitgliederversammlung dem Vorstand anzuzeigen.

Die Höhe der Fälligkeit der Jahresbeiträge wird von der Mitgliederversammlung in einer

Beitragsordnung festgesetzt. Die Beitragsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung.

Bei Vorliegen von wichtigen Gründen kann der Vorstand eine Sonderumlage beschließen. Die Umlage kann höchstens einmal pro Geschäftsjahr beschlossen werden und darf die Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrags nicht überschreiten. 

Ehrenmitglieder und Fördermitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Jahresbeiträgen und Umlagen befreit.

 

 

§ 6 Verwendung von Vereinsmitteln

 

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 


§ 7 Geschäftsjahr

 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 8 Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind:

 

a) der Vorstand

b) die Mitgliederversammlung

 

Der Vorstand besteht aus 2 Mitgliedern. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
Die Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gewählt.
Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.

Der Vorsitzende wird von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang bestimmt.
Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind. Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat insbesondere folgende Aufgaben: Umsetzung des Vereinszwecks. Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von diesem zu unterzeichnen.

 

 

§ 9 Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen. 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert.

Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich in Briefform und per E-Mail

oder auch telefonisch durch den Vorstand unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens einer Woche bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.

Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.

Die Mitgliederversammlung entscheidet z.B. auch über

a) Gebührenbefreiungen,

b) Aufgaben des Vereins,

c) Genehmigung aller Geschäftsordnungen für den Vereinsbereich,

d) Mitgliedsbeiträge,

e) Satzungsänderungen,

f) Auflösung des Vereins.

Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme.

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit absoluter Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

 

 

§ 10 Beurkundung von Beschlüssen

 

Die in Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen erfassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorstand zu unterzeichnen.

 

 

§ 11 Gültigkeit

 

Die geänderte Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 27.03.2016 einstimmig beschlossen und tritt nach ihrer Beglaubigung durch das zuständige Amtsgericht in Kraft.

 

Auflösung des Vereins oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke:

Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, Zwecks Verwendung für gemeinnützige kulturelle Zwecke im Bereich der darstellenden Kunst, zu übergeben Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine absolute Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.

 

Der Vorstand