Der Einschnitt

basierend auf „L'ablation“ von Tahar Ben Jelloun

 

Deutsch von Christiane Kayser

Für die Bühne bearbeitet von Eric Jacob

unter Mitarbeit von René Rothe

 

Uraufführung: 2. Dezember 2022

 

Mit: Moritz Dürr

Regie: René Rothe

Dramaturgie und Ausstattung: Eric Jacob

 

Aktuelle Termine

Donnerstag, 16. April 2026

Freitag, 17. April 2026

jeweils 19:00 Uhr

 

Vorstellungen entfallen

 

die naTo – Soziokulturelles Zentrum

Kultur- und Kommunikationszentrum

Karl-Liebknecht-Straße 46

04275 Leipzig

 

Die Veranstaltungen sind kostenfrei

Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich

E-Mail: [email protected]

Tel.: 0351-85 18 52 52

 

Im Anschluss jeweils Podiumsdiskussion mit Schauspieler Moritz Dürr, Prof. Dr. Amir Hamza, Leitender Chefarzt des Klinikums St. Georg, Dr. Lothar Eberhardt, Prostatakrebs Selbsthilfegruppe Leipzig, Moderator und Regisseur René Rothe u. a.

 

Dauer des Theaterstücks: 60 Minuten ohne Pause

Dauer der Podiumsdiskussion: ca. 45 Minuten

 

Ein Projekt in Kooperation mit René Rothe Management, Ensemble La Vie e.V., München und projekttheater dresden e.V.


Wir danken 

Porsche Leipzig GmbH


Ein Mitte 50-jähriger Mathematiker entscheidet sich nach der Krebsdiagnose aus Angst vor Metastasen und dem damit verbundenen Leiden für die vollständige Entfernung seiner Prostata. Sein Arzt und Freund klärt ihn über die Folgen auf, dennoch trifft ihn die Realität hart: unkontrollierter Harnfluss in den ersten Monaten nach der OP, keinerlei Gefühl in seinem besten Stück. Er fühlt sich entmannt und allein, fällt in eine Depression. Ist ein Leben ohne Sexualität überhaupt noch lebenswert? 

 

Obwohl es fast jeden zweiten Mann über 60 trifft, wird Prostatakrebs kaum thematisiert. Schonungslos und dabei doch lyrisch, intim und zugleich überpersonell wird hier über Demütigungen, Entscheidungen und Abschiede sowie „Entmännlichung“ gesprochen, und zugleich werden die Ängste und Schrecken geschildert, die mit solch einer Krebserkrankung und ihrer Behandlung verbunden sind. Die Story, eine autobiografische Geschichte, ist eine Provokation. Ein Plädoyer für das Leben und die Liebe.

 

 

© Gallimard

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